Hefezopf
Ich hatte gerade mal spontan Bock auf einen Hefezopf und überlegte grob, wie man den wohl machen könnte. Kurzer Blick auf ein paar ähnliche Rezepte auf Chefkoch.de: Ja, was mir vorschwebt entspricht ungefähr dem, was andere so machen. Wird schon klappen. Klappte auch, das Ergebnis seht ihr im Bild, und das Rezept kommt jetzt:
Zutaten
- 500 g Mehl (Type 405)
- 1 Pk. Trockenhefe
- 2 TL Salz
- 75 g Zucker
- 250 g Milch
- 75 g Butter
- 1 Ei
- karamellisiertes Kondensmilcherzeugnis (minderwichtig, Erklärung unten)
Zubereitung
Die trockenen Zutaten gründlich mischen. Milch und Butter kamen bei mir direkt aus dem Kühlschrank, daher die Butter in kleinen Stücken in die Milch geben und zusammen für ca. 1 Minute in die Mikrowelle, so dass man eine lauwarme Mischung mit teilweise geschmolzener Butter bekommt. Die Milch-Butter-Mischung und das Ei zu den trockenen Zutaten und alles gründlich durchkneten. Etwa eine halbe Stunde gehen lassen, dann noch einmal durchkneten. Eine weitere halbe bis Dreiviertelstunde gehen lassen, dann noch mal kurz (!) durchkneten, in drei Teile zerlegen, Stränge formen und auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu einem Zopf flechten. Das ganze mit einer Mischung aus ca. 2 TL Milch und 1 TL karamellisiertem Kondensmilcherzeugnis einpinseln.
Bei 170°C (Umluft) ca. 20 Minuten backen.
Das karamellisierte Kondensmilcherzeugnis ist evtl. nicht so leicht zu beschaffen. Das ist eine russische Spezialität, die auch ein sehr leckerer Brotaufstrich ist. Es gibt einen griffigeren Namen dafür, der mir aber gerade partout nicht einfällt und der auch nicht auf der Dose steht. Also, zumindest nicht in einem Alphabet, das ich lesen kann. Bezugsquelle war in meinem Fall jedenfalls der MIX-Markt hier in der Nähe. Ersatzweise kann man in obigem Rezept vermutlich auch einfach etwas Zucker in die Milch rühren.